Bild & Icon: Filmkommunikation - Anspruchsvolles Kino in Thüringen

Satzung

Fassung vom 12.03.2005

I.

Name, Sitz, Geschäftsjahr

§1   Der Verein führt den Namen Interessenverband Filmkommunikation Thüringen e. V. Er ist in das Vereinsregister einzutragen. Sitz des Vereins ist Erfurt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II.

Zweck des Vereins

§2   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ›steuerbegünstigte Zwecke‹ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kultur und Bildung durch die Verbreitung audiovisueller Medien und die Erziehung der Rezipienten, besonders der Jugend, zum verantwortlichen Umgang mit ihnen.

§3   Der Vereinszweck wird insbesondere erreicht durch

  1. Angebote der Schuljugendarbeit und für unterrichtsbegleitende und außerschulische Jugendbildung durch das Medium Film
  2. Herausgabe von Publikationen zu kulturellen Wirkungen von Film und Video
  3. Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen, die die kommunikativen Wirkungen audiovisueller Medien nutzen
  4. Weiterbildung der Mitglieder des Vereins auf kulturell-künstlerischem Gebiet zur Verbesserung ihrer öffentlichen Wirksamkeit
  5. Schaffung von Möglichkeiten für den nichtkommerziellen Film- und Videoverleih
  6. Organisation und Koordination der Sponsortätigkeit Außenstehender
  7. Untersuchungen zu den erzieherischen Wirkungen, die sich aus verantwortungsbewusster Wahl audiovisueller Medien ergeben

§4   Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

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III.

Mitgliedschaft

§5   Aktive Mitgliedschaft kann beantragt werden von

  1. Einzelpersonen
  2. juristischen Personen und nichtrechtsfähigen Vereinigungen und Gemeinschaften (im folgenden Gruppen genannt) die bereit sind, die Satzung anzuerkennen.
    Gruppen müssen den gemeinnützigen oder einen vergleichbaren Status haben.

      Die Mitgliedschaft wird beim Vorstand schriftlich beantragt. Dieser entscheidet innerhalb von vier Wochen über die Aufnahme. Ablehnungen werden in gleicher Frist schriftlich begründet. Beides bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft einer Person über ihre Gruppe schließt die Mitgliedschaft der Person als Einzelmitglied aus. Eine Ausnahme bilden die Gründungsmitglieder. Ihre Einzelmitgliedschaft bleibt beim Beitritt ihrer Gruppe erhalten.

      Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt.

§6   Fördernde Mitgliedschaft von Einzelpersonen und Gruppen ist möglich. Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt.

§7   Ehrenmitgliedschaft kann Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Anerkennung ihres Wirkens im Sinne des Vereins verliehen werden. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.

§8   Die Mitgliedschaft endet durch

  1. schriftlich erklärten Austritt
  2. Einstellung der Beitragszahlung für mindestens ein Jahr. Stichtag für die Beendigung der Mitgliedschaft durch nicht erfolgte Beitragszahlung ist der 15.3. des Folgejahres.
  3. Tod des Einzelmitglieds
  4. Auflösung der Gruppe nach § 5, Absatz b)
  5. Ausschluss durch die Mitgliederversammlung
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IV.

Mitgliederversammlung und Organe

§9   Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und setzt sich aus allen aktiven Mitgliedern zusammen. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Alle zwei Jahre wählt sie den Vorstand des Vereins. Sie ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der geplanten Tagesordnung und mit einer Ladungsfrist von 14 Tagen (Poststempel) einzuberufen. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

§10 Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:

  1. Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstandes für das vergangene Jahr
  2. Bericht des Schatzmeisters über die finanzielle Situation
  3. Entgegennahme des Kassenprüfungsberichts
  4. Entlastung des alten Vorstandes (nur im Wahljahr)
  5. Wahl des neuen Vorstandes und des Rechnungsprüfers (nur im Wahljahr)
  6. Bestimmung des Rahmens der Aktivitäten für den Vorstand
  7. Fassung von Beschlüssen über die inhaltliche Arbeit im Folgejahr
  8. Behandlung sonstiger Vorlagen und Anträge

§11 Bei Beschlussfassungen und Wahlen gilt folgender Schlüssel für die Stimmenzahl:

  1. Einzelmitglieder und Gründungsmitglieder 1 Stimme
  2. Gruppenmitglieder 2 Stimmen
    Für jede Gruppenstimme muss ein Mitglied der Gruppe an der Abstimmung teilnehmen. Jeder Stimmberechtigte stimmt mit Einzelstimme ab. Die Vertretung einer einheitlichen Gruppenmeinung ist nicht zwingend. Soweit nicht anders festgelegt, entscheidet die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt eine Entscheidungsvorlage als abgelehnt. Bei Wahlen ist gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereint. Erreicht dabei nicht die nötige Anzahl Kandidaten die absolute Mehrheit, finden weitere Wahlgänge statt. Hierbei genügt zur Wahl die einfache Mehrheit.

§12 Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Sie müssen einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder, aufgeschlüsselt nach den Festlegungen der Stimmenanzahl, es verlangt.
Die Willensbekundung gegenüber dem Vorstand muss durch jedes Mitglied schriftlich erfolgen. Der schriftlichen Forderung ist ein Vorschlag zur Tagesordnung beizufügen. Der Vorstand ist verpflichtet, die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der entscheidenden Stimme(n) festzulegen und dies den Mitgliedern unter Einhaltung einer Ladungsfrist von 14 Tagen (Poststempel) mitzuteilen. Die Bestimmungen für die ordentliche Mitgliederversammlung gelten entsprechend.

§13 Im Falle der groben Pflichtverletzung des Vorstandes gemäß § 27, Abs. 2 BGB kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung nach § 12 dieser Satzung eine Neuwahl des Vorstandes verlangen. Der Vorstand erhält angemessene Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Ob eine Neuwahl stattfindet, entscheidet die Mitgliederversammlung anschließend mit absoluter Mehrheit. Der Rücktritt des gesamten Vorstandes führt zur Neuwahl. Rücktritt oder sonstiges Ausscheiden von einzelnen Vorstandsmitgliedern kann die Nachwahl einzelner Personen während der Wahlperiode nötig machen. Die verbliebenen Vorstandsmitglieder entscheiden nach dem Gebot der Zweckmäßigkeit über die sofortige Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu diesem Zweck oder kommissarische Besetzung bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Sie legen auf Anfrage der Mitgliederversammlung hierüber Rechenschaft ab.

§14 Der Vorstand setzt sich zusammen aus

  1. der/dem Vorsitzenden
  2. den zwei stellvertretenden Vorsitzenden
  3. dem Schatzmeister

      und ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder erschienen ist. Er fasst seine Beschlüsse mit absoluter Mehrheit. Im Falle der Stimmengleichheit gilt eine Beschlussvorlage als abgelehnt. Im Ausnahmefall kann ein Beschluss auch schriftlich, fernmündlich oder unter Verwendung anderer geeigneter Medien herbeigeführt werden. Bedingung hierfür ist die Beteiligung aller Vorstandsmitglieder und die sofortige Herbeiführung der Schriftform im Nachgang. Der Vorsitzende ist allein, ansonsten jeweils zwei Vorstandsmitglieder zusammen berechtigt, den Verein im Rechtsverkehr zu vertreten. Im Falle des Ablaufs der Wahlperiode vor dem Stattfinden der Mitgliederversammlung, die zur Neuwahl führt, bleibt der Vorstand im Amt.

§15 Über alle Versammlungen der Mitglieder und des Vorstandes sind Protokolle anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen sind. Sie sind den Mitgliedern des jeweiligen Gremiums umgehend zuzuleiten bzw. eindeutig zugänglich zu machen.

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V.

Finanzen und Beiträge

§16 Mitgliedsbeiträge und Zahlungsweise werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt.

§17 Der Vorstand kann in sozial gerechtfertigten Fällen Ermäßigungen, Stundungen oder Beitragsbefreiungen gewähren. Er hat seine Entscheidung gegenüber der Mitgliederversammlung zu begründen.

§18 Die finanziellen Mittel des Vereins setzen sich zusammen aus

  1. den Mitgliedsbeiträgen
  2. Fördermitteln
  3. Kostenbeiträgen zu Veranstaltungen und Publikationen
  4. Zuwendungen von Institutionen und Sponsoren
  5. sonstigen Mitteln.

      Eine Beeinflussung von Zweck und Zielen des Vereins durch finanzielle Zuwendungen ist auszuschließen. Der Schatzmeister ist für den satzungsgemäßen Umgang mit den finanziellen Mitteln und eine korrekte Buchführung verantwortlich.

§19 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§20 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

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VI.

Beirat

§21 Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung einen Beirat berufen. Die Mitgliedschaft im Beirat wird mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und von der Mitgliederversammlung bestätigt. Angehören können ihm Persönlichkeiten, deren Wirksamkeit in besonderer Weise geeignet ist, den Verein zu fördern. Der Beirat berät den Verein insbesondere bei Fragen der Verteilung von Fördermitteln, Geräten und Materialien und nimmt beratend auf die Ausgestaltung des Vereinszwecks Einfluß. Der Vorstand trägt dafür Sorge, daß sich der Beirat in seiner Mehrheit nicht aus Mitgliedern des Vereins zusammensetzt.

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VII.

Satzungsänderungen, Vereinsauflösung, Gerichtsstand, Erfüllungsort

§22 Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4-Mehrheit der beschlussfähigen Mitgliederversammlung. Änderungen des Vereinszwecks bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder. Die Zustimmung der abwesenden Mitglieder muß schriftlich eingeholt werden.

§23 Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung ist eine 3/4-Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder erforderlich.

§24 Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den "Interessenverband Filmkommunikation " e. V. mit Sitz in Berlin, der das Vereinsvermögen ausschließlich zur Förderung steuerbegünstigter kultureller und bildender Zwecke zu verwenden hat.

§25 Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Angelegenheiten ist Erfurt.

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Impressum

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