Bild & Icon: Filmkommunikation - Anspruchsvolles Kino in Thüringen

Projekte

Abspielringe für Kinder

Kinderfilmabspielringe bestehen seit Jahren. Daran nehmen verschiedene Spielstellen in Thüringen teil. Im Allgemeinen wird zu den Filmen eine Vor- und Nachbereitung geboten. Zwei Mal jährlich finden Sichtungsveranstaltungen statt, bei denen nach einer abschließenden Diskussion und Bewertung der gesichteten Filme eine Auswahl für den Abspielring vorgenommen wird.

KINOmobil

In Erweiterung seiner Angebote bereist der Verband Orte, wo wenig oder keine Möglichkeiten eines Kinobesuches vorhanden sind, mit dem KINOmobil. Das Projekt erweitert den Wirkungsbereich des Verbandes wesentlich über die eigenen Spielstellen hinaus und nutzt die Angebote des verbandseigenen Filmverleihs.

Weitere Projekte

Aufgrund der Vielfalt der Spielstellen ist die Durchführung von Abspielringen wie im Kinderfilm derzeit nicht sinnvoll. Ausnahmen sind zumeist durch eine thematische Eingrenzung Erfolg versprechend.

Beispiele

  • Die seit mehreren Jahren angebotenen Dokumentarfilmtage mit vorangehender Sichtung.
  • Auch die Vertonung des Stummfilms ›Der müde Tod‹ durch das Kammerorchester der TU Ilmenau - die Erstaufführung erfolgte 1996, eine Neuauflage 2000 - hatte einen großen Publikumszuspruch.
  • Im Jahr 2002 ist zur Internationalen Filmwoche in Eger (Ungarn) der Klassiker ›Metropolis‹ durch eine Thüringer Jazzformation vertont worden.
  • Im Dezember 2003 fand das Projekt ›Fassbinder in Hollywood‹ mit dem Filmemacher Robert Fischer in Rudolstadt, Jena, Weimar, Erfurt und Suhl statt.
  • In Ergänzung der vom Europäischem Kultur- und Informationszentrum Erfurt veranstalteten Ausstellung ›Von Galizien nach Galicien - Via Regia. Europas Königsweg‹ wurde in der Zeit vom 30. April bis zum 18. Juni 2004 im ›Collegium Majus‹ der Erfurter Universität eine Auswahl neuer und neuester Filme aus den Anliegerstaaten - Arbeiten von Regisseuren aus Spanien, Frankreich, Deutschland, Polen und Russland - gezeigt.
  • In Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum in Dresden und der Thüringer Staatskanzlei fand vom 20. bis 28. Mai 2005 die ›Erste Tschechische Filmwoche in Thüringen‹ statt. Fünf tschechische Spielfilme, darunter ein Kinderfilm, die zwischen 2000 und 2002 produziert wurden, liefen in insgesamt sieben Thüringer Spielstätten in 26 Veranstaltungen vor 394. Zuschauern.
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Die Filmkulturelle Dokumentations- und Servicestelle

Durch eine zeitlich befristete geförderten Stelle (SAM) konnte ein umfängliches Vorhaben des Verbandes in die Wege geleitet werden: Die Filmkulturelle Dokumentations- und Servicestelle. Sie führte folgende Aufgaben bzw. Sachgebiete zusammen:

1 • Pflege und Erweiterung eines Video- und DVD-Filmstocks

Der Verein besitzt seit Jahren einen Filmstock mit derzeit rund 350 Medieneinheiten, die für die öffentliche nichtkommerzielle Aufführung zugelassen sind. Hiermit soll insbesondere die Arbeit neugegründeter und finanziell schwächerer Spielstellen unterstützt und Filmen eine Öffentlichkeit ermöglicht werden, die sonst nicht gezeigt werden könnten. Eine Einbeziehung nicht im Verband organisierter Spielstellen wird angestrebt. Durch die geringen Kosten kann Kino in technisch akzeptabler Qualität auch in Orten angeboten werden, die sonst nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand gefördert werden könnten. Für die Unterstützung ist die Mitgliedschaft im Verband zweitrangig. Ein Filmkatalog wird im Internet angeboten. Einnahmen dienen der Erweiterung des Filmstocks.

2 • Schaffung eines Literaturarchivs

Es existiert ein Bestand von derzeit rund 250 Bänden, eine ständige gelinde Erweiterung wird vorgenommen. Das Archiv ist Grundlage einer fachkundigen Beratung der Mitglieder und Interessenten. Einnahmen sind aus dem Literaturarchiv nicht zu erwarten.

3 • Schaffung eines Filmstocks mit Sichtungsfilmen

Der Filmstock, im allgemeinen auf Video, dient der Ergänzung des Literaturarchivs, soll den Mitgliedern und Interessenten eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Film, z. B. durch vorherige "Sichtung" eines interessierenden Filmes ermöglichen, die Medienkompetenz des Verbandes verbessern und denkbare künftige Aufgaben (Unterstützung von Schulen, Schaffung eines europäischen Filmzentrums...) vorbereiten. Einnahmen sind aus diesem Sachgebiet nicht zu erwarten.

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