Bild & Icon: Filmkommunikation - Anspruchsvolles Kino in Thüringen

Katalogeintrag

Technische Infos

Medium: VHS

Spielfilm

Deutschland, 2000

Freigabe: FSK ab 6Jahren, empfohlen kfw ab 14 Jahren

Filmlänge: 91 Minuten

Keywords: Biografie, Geschichte

Filmkatalog

Leihanfrage

Leihbedingungen

Bild zum Film: Abschied - Brechts letzter Sommer
Bild zum Film: Abschied - Brechts letzter Sommer
Bild zum Film: Abschied - Brechts letzter Sommer

Abschied - Brechts letzter Sommer

Produktion

Novoskop Film/Berlin, Co-Produktion mit WDR, ORB, ARTE und Studio Babelsberg

Produzent

Jan Schütte, Gesche Carstens, Henryk Romanowski

Regie

Jan Schütte

Drehbuch

Klaus Pohl

Kamera

Edward Klosinski

Schnitt

Renate Merck

Musik

John Cale

Darsteller

Josef Bierbichler, Monica Bleibtreu, Jeanette Hain, Margit Rogall, Elfriede Irall, Rena Zednikowa, Samuel Fintzi, Birgitt Minichmayr, Tilman Günther, Paul Herwig, Claudius Freyer

Der letzte Tag eines ungewöhnlichen Sommers. Berthold Brecht ist dabei, sein Sommerhaus am See unter den hohen Birken in Brandenburg zu verlassen, um nach Berlin zu fahren und die kommende Theatersaison vorzubereiten.

Alle Frauen seines Lebens sind da: Ehefrau Helene Weigel und Tochter Barbara, die Assistentin Elisabeth Hauptmann, die alte Geliebte Ruth Berlau, die junge, nymphemhafte Schauspielerin Käthe Reichel und die feine Isot Lilian, deren Körper und Zuneigung Brecht mit ihren Ehemann, dem kritischen Philosophen Wolfgang Harich teilt.

Sie schwimmen, schreiben, rauchen, sie essen Pilzgulasch mit Knödeln, reden, streiten und schweigen sich an. Ein Ort, ein Tag im Jahr 1956: der letzte Tag der Sommerferien, einer der letzten Tage im Leben Brechts.

Kritik:
Dirk Jasper (Cyberkino):Die sonnige Szenerie ist zauberhaft, die Handlung alles als das. "Abschied" erzählt von Himmel und Hölle menschlicher Beziehungen, von Liebe, Hass und Leidenschaft, Ehrgeiz, Eifersucht und Egomanie, von Hoffnung und Verrat: Brecht kämpft um eine Zukunft, die es nicht mehr geben wird.

film-dienst 2000-19: Eine von einem hervorragenden Hauptdarsteller getragene Zustandsbeschreibung mit Theatralischen Dialogen, die weder als Dichterporträt noch als Studie über lebenslange Liebe überzeugen.

Cinema 2000-09: Regisseur Jan Schütte erzählt langatmig von den letzten zermürbenden Lebenstagen des eigenwilligen Dramatikers Bertold Brecht.

Rolf von der Reith (TV Today) 2000-19: Ein stilles, meisterliches Psychodrama, auf seine Art spannender als jeder handelsüblicher Thriller.

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