Bild & Icon: Filmkommunikation - Anspruchsvolles Kino in Thüringen

Katalogeintrag

Technische Infos

Medium: VHS

Spielfilm s/w

USA/Griechenland, 1964

Freigabe: FSK ab 16 Jahren, (besonders wertvoll)

Filmlänge: 142 Minuten

Keywords: Literaturverfilmung, Abenteuer, Freundschaft, Kulturen

Filmkatalog

Leihanfrage

Leihbedingungen

Bild zum Film: Alexis Sorbas

Alexis Sorbas

(Zorba, The Greek)

Produktion

20th Century Fox

Produzent

Michael Cacoyannis

Regie

Michael Cacoyannis

Drehbuch

Michael Cacoyannis, nach dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis

Kamera

Walter Lasally

Musik

Mikis Theodorakis

Darsteller

Sotiris Moustakas, Lila Kedrova, Georges Foundas, Eleni Anousaki, Anthony Quinn, Irene Papas, Alan Bates

Der junge englische Schriftsteller Basil ist des Dichtens müde. Da kommt es ihm gerade recht, daß er von seinem Vater eine Braunkohlenmine an der Küste Kretas geerbt hat. Er will das Bergwerk in Betrieb nehmen, um ein "tätiges Leben" zu beginnen. Auf der Reise nach Kreta lernt er den etwa 65 Jahre alten, griechischen Vagabunden Alexis Sorbas kennen. Er nimmt ihn mit und stellt ihn in seiner Mine als Aufseher ein. Sorbas - ein richtiger Lebemann, der sich immer auf das Hier und Jetzt konzentriert, bringt Basil die griechischen Bräuche und vor allem aber die griechischen Frauen näher.
Aber Sorbas weiß auch Arbeit und Vergnügen zu unterscheiden und während er sich um die Ausbeutung der Mine kümmert, macht Basil sich an die junge Witwe Surmelina heran - sehr zum Unwillen der anderen Dorfbewohner, die auch schon Augen auf die Dame geworfen haben. Allen voran Pawlis, der Sohn des Dorfschulzen Mawrandonis, bei dem der Nebenbuhler eine Tragödie auslöst ...

Auszeichnungen:
Oscar 1964, Beste Nebendarstellerin: Lila Kederova, Beste Kameraführung SW: Walter Lassaly, Beste Ausstattung: Vassilis Fotopoulos

Kritik:
Der Film "gibt Anlaß zur Gegenüberstellung zweier Lebensprinzipien, von denen das vitale das rationalistische in seinen Bann zwingt"
Mit ausgezeichneten Darstellern in kraftvollem Stil inszenierte Verfilmung eines Kazantzakis-Romans, die freilich die Vorlage nicht voll ausschöpft. Auf die Faszination des Hauptdarstellers hin inszeniert, entzieht sich der Film jeder Verbindlichkeit und stellt eine exotisch-fesselnde Welt aus." (Lexikon des Internationalen Films)

" [...] Die inneren Monologe Basils [der literarischen Vorlage] lassen sich in einem Film kaum wiedergeben, aber es gelang Michael Cacoyannis, das Aufeinanderprallen der beiden Kulturen und Lebensauffassungen in einem mitreißenden Film zu veranschaulichen. Der Zuschauer fragt sich unwillkürlich, ob er nicht wie der blasse Akademiker Basil (Alan Bates) von dem urwüchsigen Griechen Alexis Sorbas (Anthony Quinn) etwas lernen kann. Wenn man diesen Kultfilm aus dem Jahr 1964 gesehen hat, kann man sich Alexis Sorbas nur noch so vorstellen, wie Anthony Quinn ihn darstellt; der Amerikaner ist so mit der Rolle verwachsen, dass ihn seither viele für einen Griechen halten.

Top

Impressum

--